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Gartentipps im Juni


 


 

Pflegearbeiten im Juni


Ziergarten

Ende des Monats treiben zahlreiche Bäume und Sträucher noch einmal kräftig durch und zeigen einen erhöhten Wasserbedarf. Achten Sie dann besonders bei Gehölzen, die Sie im Frühjahr gepflanzt haben, auf eine ausreichende Wasserversorgung.

Sobald die Blaukissen verblüht sind, sollten Sie sie etwas zurückschneiden. Wenn Sie sie dann noch alle vier bis fünf Jahre ausgraben, teilen und gleich wieder einpflanzen, werden sie lange Zeit auch weiterhin gut blühen und wachsen.

Die günstigste Zeit zum Gießen ist der frühe Morgen. Mittags verdunstet zu viel Wasser, ehe es zu den Wurzeln gelangt und Wassertropfen auf den Blättern können zu Schäden führen. Abends hingegen fördert man möglicherweise einen Pilzbefall sowie Schnecken, da der Boden und die Pflanzen über Nacht feucht bleiben.

Warten Sie mit dem Heckenschnitt, bis alle Jungvögel etwa Ende Juni/Anfang Juli flügge sindund die Nester verlassen haben.

Buchs an einem bewölkten Tag schneiden. Bei starker Sonneneinstrahlung können an den Schnittstellen Verbrennungen auftreten und den erneuten Durchtrieb verhindern.

Bei Stauden ohne grundständige Blätter lässt sich die Standfestigkeit erhöhen, wenn man sie an der Stielbasis etwas anhäufelt.


Obstbau

Jetzt ist eine gute Zeit für den Sommerschnitt junger Obstbäume und von Weinreben.

Wer Netze als Schutz gegen Fruchtdiebe ausbringt, sollte diese gelegentlich kontrollieren, weil sich leider doch hin und wieder Vögel darin verfangen, die sich dann nicht wieder selbst befreien können.

Bei sehr reich tragenden Bäumen sollten Sie gegebenenfalls die Äste abstützen, damit sie nicht unter dem Gewicht zusammenbrechen.

Wenn der Fruchtbehang der Apfelbäume auch nach dem Junifall immer noch zu hoch ist, dann hilft nur, selber durchzupflücken. Ziel sollte es sein, dass am Ende pro Meter Ast etwa acht Früchte vorhanden sind.

Zwetschgen mit überreichem Behang nachschneiden und Früchte abstreifen.

Denken Sie daran, ab Ende Juni die zweite Generation des Pflaumenwicklers zu bekämpfen.


Gemüsegarten

Tomaten regelmäßig „ausgeizen“.

Tomaten bilden dort, wo ein Stängel wächst, einen neuen Trieb aus. Lässt man die Triebe in der Blattachsel ungehindert wachsen, bildet sich schnell ein Tomaten-Dschungel. Die zarten Triebe kann man nicht mehr richtig anbinden und wenn sie Früchte tragen, brechen sie schnell. Auch bildet die Tomate immer kleinere Früchte, je mehr Seitentriebe sie hat. Durch das Dickicht dringt immer weniger Sonnenlicht an die Früchte, die Tomaten reifen schlechter aus. Daher ist regelmäßiges „ausgeizen“ der Triebe in der Blattachsel wichtig. Die Triebe werden zur Seite hin weggebrochen. Verwenden Sie weder Schere noch Messer, denn aus dem verbleibenden Stumpf kann der Trieb weiter wachsen. Entfernen Sie auch die untersten Blätter.

Wenn die Rhabarberernte mit dem 24. Juni abgeschlossen ist, sollten Sie die Pflanzen düngen bzw. mit Kompost versorgen und auf eine gute Wasserversorgung achten.

Säen Sie Stangenbohnen bis Ende des Monats aus. Bei Buschbohnen haben Sie damit je nach Sorte noch bis Mitte Juli Zeit.



Wetterprognose

Bauernregel

Im Juni ein Gewitterschauer,

macht das Herz gar froh dem Bauer.


100-jähriger Kalender

01 – 12. warm und schönes Wetter.

13. - 21. Donnerwetter und Regen, aber auch wechselhaft.

22. - 30. fast täglich Donnerwetter und Regen, unlustig bis zum Ende.


Zum Schluss noch was zum Schmunzeln:

Wenn Siebenschläfer Regen fällt,

man unters Dach sich besser stellt.

(Ernesto Handmann)

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Obst- und Gartenbauverein Gundelsheim e.V.